Historisches Foto des Mercartorhauses

Geschichte

Das Geschäfts- und Bürogebäude mit zwei Straßenfronten wurde im Eigenauftrag von Johann Brocker, Inhaber eines Baugeschäftes mit Ringofenziegelei, errichtet. Die Planung besorgte sein Sohn, Architekt und Regierungsbaumeister Carl Brocker.
Seinen Namen erhielt das Mercatorhaus durch seine Portalskulpturen, nämlich Columbus und Mercator, welche auf den weltumspannenden Handel verweisen, der hier angesiedelt werden sollte.
Der Zweite Weltkrieg verursachte an dem Gebäude lediglich geringe Schäden. 1963 wurden dem Eingang im Erdgeschoß zur Königstraße hin großzügige Arkaden vorgelagert. Im Zuge des U-Bahnbaus wurden wesentliche Veränderungen am Innenhof vorgenommen. Weitere Baumaßnahmen griffen nicht wesentlich in den Bestand ein.
Seit dem Jahre 2001 erfolgte eine weitere sukzessive Sanierung und Modernisierung des Mercatorhauses.